Säule 3a Maximalbetrag 2026 und 2027: So viel kannst du einzahlen

2026 kannst du mit Pensionskasse bis zu CHF 7'258 in die Säule 3a einzahlen, ohne Pensionskasse bis zu CHF 36'288. Ab 2027 steigen die Beträge auf CHF 7'373 und CHF 36'864. Hier erfährst du, bis wann dein Geld ankommen muss, wie du verpasste Jahre nachzahlst und wie du aus deiner 3a mehr machst als ein Steuerkonto.
- Mit Pensionskasse: 2026 maximal CHF 7'258, ab 2027 CHF 7'373.
- Ohne Pensionskasse: 20 % deines Nettoerwerbseinkommens, 2026 höchstens CHF 36'288, ab 2027 höchstens CHF 36'864.
- Frist: Dein Geld muss bis Ende Dezember bei deiner Vorsorgestiftung gutgeschrieben sein. Plane ein paar Bankarbeitstage Reserve ein.
- Neu seit 2026: Verpasste Einzahlungen ab dem Jahr 2025 kannst du nachzahlen.
- Mehr als Steuern sparen: Investiert statt auf dem Konto kann deine 3a über die Jahre deutlich mehr bewirken.
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1. Säule 3a Maximalbetrag 2026
Wie viel du in die Säule 3a einzahlen darfst, hängt davon ab, ob du einer Pensionskasse angeschlossen bist. Für 2026 gelten diese Höchstbeträge:
- Angestellte und Selbständige mit Pensionskasse: CHF 7'258 pro Jahr
- Selbständige ohne Pensionskasse: 20 % des Nettoerwerbseinkommens, höchstens CHF 36'288 pro Jahr
Einzahlen kann, wer in der Schweiz ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen hat. Das gilt für Angestellte genauso wie für Selbständige. Auch wer Teilzeit arbeitet, darf den vollen Betrag einzahlen, solange das Einkommen mindestens so hoch ist wie die Einzahlung.
Ehepaare haben je einen eigenen Maximalbetrag. Arbeiten beide, könnt ihr zusammen also das Doppelte einzahlen.
Wichtig
Der Maximalbetrag gilt pro Person und Jahr, egal wie viele 3a-Konten du hast. Mehrere Konten erhöhen den Betrag nicht, können dir aber später beim Bezug Steuern sparen.
2. Neu ab 2027: Höhere Beträge
Der Bundesrat passt die 3a-Beträge an, wenn er die AHV-Renten anpasst. Per 1. Januar 2027 steigen die Renten um rund 1,59 %, und mit ihnen die Höchstbeträge der Säule 3a (Quelle: Bundesamt für Sozialversicherungen, Oktober 2026):
- Mit Pensionskasse: CHF 7'373 (bisher CHF 7'258)
- Ohne Pensionskasse: höchstens CHF 36'864 (bisher CHF 36'288)
Für deine Einzahlung im Dezember 2026 gilt noch der Betrag von 2026. Die höheren Beträge kannst du ab Januar 2027 nutzen.
3. Bis wann musst du einzahlen?
Massgebend ist das Kalenderjahr: Damit du die Einzahlung in der Steuererklärung 2026 abziehen kannst, muss das Geld bis Ende Dezember 2026 auf deinem 3a-Konto gutgeschrieben sein. Ein Zahlungsauftrag am 31. Dezember reicht oft nicht mehr.
So bist du auf der sicheren Seite:
- Zahle spätestens Mitte Dezember ein. Viele Anbieter nennen eigene Stichtage.
- Noch entspannter: Verteile deine Einzahlung mit einem Dauerauftrag über das Jahr. So investierst du regelmässig und musst im Dezember an nichts denken.
- Wer im Januar einzahlt, kann früher anlegen und hat mehr Zeit im Markt. Das kann sich bei einer investierten 3a über die Jahre lohnen.
Wichtig
Eine Einzahlung zu viel ist kein Drama: Den Teil über dem Maximalbetrag kannst du dir zurückzahlen lassen. Du darfst ihn aber nicht von den Steuern abziehen.
4. Wie viel Steuern sparst du mit der Säule 3a?
Deine Einzahlung reduzierst du direkt vom steuerbaren Einkommen. Wie viel du sparst, hängt von deinem Grenzsteuersatz ab, also von Einkommen, Wohnort, Zivilstand und Konfession.
Rechenbeispiel: Bei einem Grenzsteuersatz von 25 % spart dir die maximale Einzahlung von CHF 7'258 rund CHF 1'815 Steuern. Bei 30 % sind es rund CHF 2'177. Das ist eine reine Rechnung, keine Steuerberatung.
Dazu kommt: Solange das Geld in der 3a ist, zahlst du keine Vermögenssteuer darauf, und auch Zinsen oder Erträge sind steuerfrei. Erst beim Bezug wird einmal eine reduzierte Kapitalleistungssteuer fällig.
5. Neu: Verpasste Jahre nachzahlen
Seit 2026 kannst du Lücken in deiner Säule 3a schliessen. Die wichtigsten Regeln:
- Nachzahlen kannst du nur Lücken ab dem Beitragsjahr 2025. Ältere Jahre bleiben verloren.
- Pro Jahr kannst du zusätzlich zur ordentlichen Einzahlung höchstens den kleinen Maximalbetrag nachzahlen (2026: CHF 7'258).
- Du brauchst sowohl im Lückenjahr als auch im Jahr der Nachzahlung ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen in der Schweiz.
- Lücken lassen sich über bis zu zehn Jahre zurück schliessen.
- Wer seine 3a schon bezogen hat, kann nicht mehr nachzahlen.
Auch die Nachzahlung kannst du von den Steuern abziehen. Die genauen Bedingungen bestätigt dir deine Vorsorgestiftung.
Wichtig
Die Nachzahlung ist ein Extra, kein Ersatz. Wer jedes Jahr den vollen Betrag einzahlt, profitiert länger vom Zinseszins.
6. Einzahlen nach 65: Geht das?
Ja, wenn du weiterarbeitest. Mit einem Erwerbseinkommen kannst du auch nach dem AHV-Referenzalter in die Säule 3a einzahlen und den Bezug um bis zu fünf Jahre aufschieben. Das ist spannend für alle, die nach 65 noch Teilzeit arbeiten oder beratend tätig sind.
Gleichzeitig gilt: Frühestens fünf Jahre vor dem Referenzalter darfst du deine 3a beziehen. Wie du den Bezug klug planst, liest du in unserem Guide Säule 3a gestaffelt beziehen.
7. Konto oder investieren: Was bringt mehr?
Viele lassen ihre 3a als Sparkonto liegen. Das ist bequem, aber der Zins ist oft tief. Mit einer investierten 3a legst du dein Vorsorgegeld in Wertschriften an, zum Beispiel in breit gestreute ETFs.
Was dafür spricht:
- Langer Horizont: Bei der Säule 3a liegen zwischen Einzahlung und Bezug oft 10, 20 oder 30 Jahre. Das ist genug Zeit, um Schwankungen auszusitzen.
- Zinseszins: Erträge bleiben investiert und arbeiten weiter.
- Steuerfrei während der Laufzeit: Erträge in der 3a werden nicht als Einkommen besteuert.
Was du wissen musst: Wertschriften schwanken. Je näher dein Bezug rückt, desto wichtiger wird eine Strategie, die dazu passt. Vergangene Renditen sind keine Garantie für die Zukunft.
Wichtig
Investieren lohnt sich vor allem, wenn du dein 3a-Geld länger nicht brauchst. Kurz vor dem Bezug darf die Strategie vorsichtiger werden.
Fazit: Zahl ein, und lass dein Geld arbeiten
Die Säule 3a gehört zu den einfachsten Wegen, Steuern zu sparen und gleichzeitig für deine Pensionierung vorzusorgen. Deine To-dos für 2026:
- Prüfe, welcher Maximalbetrag für dich gilt.
- Zahle bis Mitte Dezember ein, oder richte gleich einen Dauerauftrag für 2027 ein.
- Prüfe, ob du Lücken ab 2025 hast, die du nachzahlen kannst.
- Entscheide, ob dein 3a-Geld investiert arbeiten soll.
Deine Säule 3a mit Selma
Bei Selma bekommst du für deine Säule 3a eine persönliche Anlagestrategie, die zu deiner Situation und zu deinen übrigen Anlagen passt. Das ist bei Selma inklusive:
- Start ab CHF 500: Du kannst deine Säule 3a bei Selma schon mit CHF 500 eröffnen.
- Bis zu 97 % Aktien: Je nach deiner Situation für mehr langfristiges Renditepotenzial.
- Starker Partner: Selma arbeitet für die Säule 3a mit der VZ Vorsorgestiftung zusammen. Dein Geld liegt auf einem Konto unter deinem Namen.
- Alles in einem Plan: Säule 3a und freie Anlagen werden aufeinander abgestimmt und für die Gebühr zusammengezählt. Je mehr du insgesamt anlegst, desto tiefer kann deine Gebühr sein.
- Einfach zügeln: Du hast schon eine 3a? Selma übernimmt den Transfer für dich.
- Menschen, die zuhören: Die Selma Crew beantwortet deine Fragen zur Vorsorge.
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Häufige Fragen zum Säule 3a Maximalbetrag
Wie hoch ist der Säule 3a Maximalbetrag 2026?
Mit Pensionskasse CHF 7'258. Ohne Pensionskasse 20 % des Nettoerwerbseinkommens, höchstens CHF 36'288.
Wie hoch ist der Säule 3a Maximalbetrag 2027?
Ab 1. Januar 2027 gelten CHF 7'373 mit Pensionskasse und höchstens CHF 36'864 ohne Pensionskasse.
Bis wann muss ich in die Säule 3a einzahlen?
Das Geld muss bis Ende Dezember auf deinem 3a-Konto gutgeschrieben sein. Zahle am besten bis Mitte Dezember ein, da viele Anbieter eigene Stichtage haben.
Kann ich verpasste 3a-Einzahlungen nachholen?
Ja, seit 2026 für Lücken ab dem Beitragsjahr 2025. Pro Jahr kannst du zusätzlich höchstens den kleinen Maximalbetrag nachzahlen. Du brauchst dafür ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen.
Lohnt sich die Säule 3a auch mit 55 oder 60 noch?
Ja. Du sparst jedes Jahr Steuern, und auch zehn Jahre bis zum Bezug sind ein guter Anlagehorizont. Wer nach 65 weiterarbeitet, kann sogar noch länger einzahlen.
Lohnt es sich, die 3a zu investieren?
Wenn du das Geld mehrere Jahre nicht brauchst, kann eine investierte 3a langfristig mehr bringen als ein Sparkonto. Wertschriften schwanken aber, und vergangene Renditen sind keine Garantie.
Weiterführende Artikel
Säule 3a vergleichen: Worauf du achten solltest
Säule 3a gestaffelt beziehen: So sparst du Steuern
Pensionierung planen: Was du zwischen 55 und 65 entscheiden musst

Mag. Niklas Linser
Niklas Linser ist bei Selma Finance für Marketing und Inhalte rund ums Investieren verantwortlich. Seit über zehn Jahren beschäftigt er sich mit digitalen Finanzlösungen und der Frage, wie Geldanlage für alle einfacher und verständlicher wird. Er hat internationale Wirtschaftswissenschaften studiert und übersetzt bei Selma komplexes Finanzwissen in klare Worte – ob es um ETFs, langfristigen Vermögensaufbau oder Ruhestandsplanung geht. Sein Ziel: Finanzthemen so erklären, dass sie nicht nur verständlich, sondern auch nützlich sind – für alle.
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