Skip to main content
 Illustration von drei Säulen, die mittlere violett mit Häkchen, daneben eine Lupe mit «3a».
Quelle: my image

Säule 3a vergleichen: 7 Punkte, auf die du achten solltest

Niklas von Selma Finance
von: Mag. Niklas Linser7 min Lesezeit

Die beste Säule 3a ist die, die zu dir passt: tiefe Gesamtkosten, eine Anlagestrategie für deinen Horizont und jemand, der dir bei Fragen hilft. Der Zins auf dem Konto oder eine einzelne Gebühr sagen wenig aus. Mit diesen sieben Punkten vergleichst du 3a-Lösungen richtig.

  • Gesamtkosten zählen: Vergleiche Verwaltungsgebühr und Produktkosten zusammen, nicht nur eine Zahl.
  • Konto oder Wertschriften: Bei einem langen Horizont kann eine investierte 3a mehr bringen als ein Sparkonto.
  • Strategie vor Rendite: Wichtiger als die Rendite von gestern ist eine Strategie, die zu deinem Alter und deinem Risiko passt.
  • Flexibel bleiben: Achte darauf, dass du die 3a jederzeit übertragen kannst.
  • Gesamtbild: Am meisten bringt eine 3a, die mit deinem übrigen Vermögen zusammenspielt.

Du willst sehen, wie deine 3a bei Selma aussehen würde?

👉 Lade die Selma App herunter und erhalte eine persönliche Strategie, kostenlos und unverbindlich.

1. Gesamtkosten: Was du wirklich bezahlst

Bei einer investierten 3a fallen meist zwei Arten von Kosten an:

  • Verwaltungsgebühr: Was der Anbieter für Verwaltung, Rebalancing und Service verlangt.
  • Produktkosten: Die laufenden Kosten der Fonds oder ETFs im Portfolio, oft als TER angegeben.

Dazu können Ausgabe- oder Rücknahmekommissionen, Depotgebühren oder Kosten für einen Transfer kommen. Frag deshalb immer nach den Gesamtkosten pro Jahr.

Kleine Unterschiede wirken über Jahrzehnte: Auf CHF 50'000 sind 0,5 Prozentpunkte weniger Kosten CHF 250 pro Jahr, die in deiner Vorsorge bleiben.

Wichtig

Tiefe Kosten sind wichtig, aber nicht alles. Eine günstige 3a mit einer Strategie, die nicht zu dir passt, bringt dich nicht ans Ziel.

2. Konto oder Wertschriften?

Eine 3a kannst du als Sparkonto führen oder in Wertschriften investieren.

  • 3a-Sparkonto: Kein Kursrisiko, dafür meist ein tiefer Zins. Gut für Geld, das du in wenigen Jahren beziehst.
  • 3a mit Wertschriften: Dein Geld wird zum Beispiel in breit gestreute ETFs investiert. Es schwankt, hat aber langfristig mehr Renditepotenzial.

Bei einem Anlagehorizont von zehn Jahren oder mehr spricht vieles für Wertschriften. Vergangene Renditen sind aber keine Garantie für die Zukunft.

3. Anlagestrategie und Aktienanteil

Seit einigen Jahren erlauben viele 3a-Lösungen einen hohen Aktienanteil. Wichtig ist aber nicht der höchste Anteil, sondern der richtige für dich:

  • Wie lange bleibt das Geld investiert? Mit 35 hast du einen anderen Horizont als mit 58.
  • Wie viel Schwankung hältst du aus? Eine Strategie, die du in einem Börsentief nicht durchhältst, ist die falsche.
  • Wird die Strategie angepasst? Gut ist, wenn die Strategie mit deinem Alter und deiner Situation mitwächst und vor dem Bezug vorsichtiger werden kann.
  • Wie breit ist gestreut? Achte auf Diversifikation über Regionen und Anlageklassen, nicht nur auf Schweizer Aktien.

Wichtig

Lass dich von hohen Renditen der letzten Jahre nicht blenden. Entscheidend ist, ob die Strategie zu deinem Leben passt.

4. Nachhaltigkeit

Wenn dir Nachhaltigkeit wichtig ist, frag nach, wie sie umgesetzt wird. Gute Anbieter erklären transparent, nach welchen Kriterien sie auswählen und ob du die Wahl hast, ohne auf eine breite Streuung zu verzichten.

5. Flexibilität: Mehrere Konten und Transfer

Zwei Punkte werden oft vergessen, sind aber für später wichtig:

  • Transfer: Du solltest deine 3a jederzeit und unkompliziert zu einem anderen Anbieter übertragen können.
  • Mehrere Konten: Eine 3a kannst du beim Bezug nur als Ganzes auflösen. Wer mehrere 3a-Konten hat, kann sie über mehrere Jahre gestaffelt beziehen und so Steuern sparen. Die Konten können auch bei verschiedenen Anbietern liegen. Mehr dazu in unserem Guide Säule 3a gestaffelt beziehen.

6. Sicherheit und Regulierung

Dein 3a-Guthaben liegt bei einer Vorsorgestiftung, nicht beim Anbieter selbst. Achte auf:

  • eine anerkannte Vorsorgestiftung in der Schweiz
  • ein Konto oder Depot unter deinem Namen
  • eine Aufsicht durch die FINMA oder die zuständige Stiftungsaufsicht

7. Service und Beratung

Gerade wenn die Pensionierung näher rückt, tauchen Fragen auf: Wann beziehe ich? Wie passt die 3a zu meiner Pensionskasse? Wie viel Risiko ist jetzt noch sinnvoll? Achte darauf, ob du einen Menschen erreichst, der dir hilft, und ob die 3a in einen Gesamtplan eingebettet ist.

Wichtig

Die 3a ist ein Baustein deiner Vorsorge, nicht die ganze Vorsorge. Am meisten bringt sie, wenn sie mit AHV, Pensionskasse und freiem Vermögen zusammenpasst.

Checkliste: So vergleichst du 3a-Lösungen

  1. Gesamtkosten pro Jahr (Verwaltung plus Produkte)
  2. Konto oder Wertschriften, passend zu deinem Horizont
  3. Aktienanteil und Strategie, die mit dir mitwächst
  4. Nachhaltige Option, falls dir das wichtig ist
  5. Gebührenfreier und einfacher Transfer
  6. Anerkannte Vorsorgestiftung und Konto unter deinem Namen
  7. Persönlicher Support und Blick aufs Gesamtbild

Deine Säule 3a mit Selma

Bei Selma ist die Säule 3a Teil deines persönlichen Anlageplans. Das bekommst du:

  • Eine Strategie, die zu dir passt: Selma erstellt dir eine persönliche Anlagestrategie, abgestimmt auf deine Situation und deine übrigen Anlagen.
  • Bis zu 97 % Aktien: Je nach deiner Situation für mehr langfristiges Renditepotenzial.
  • Start ab CHF 500, ohne grosse Einstiegshürde.
  • Starker Partner: Für die 3a arbeitet Selma mit der VZ Vorsorgestiftung zusammen. Dein Geld liegt auf einem Konto unter deinem Namen.
  • Faire Gebühren, viel inklusive: Säule 3a und freie Anlagen werden für die Gebühr zusammengezählt. Je mehr du insgesamt anlegst, desto tiefer kann sie sein.
  • Nachhaltig, wenn du möchtest: Du kannst deine 3a nachhaltig ausrichten.
  • Einfach zügeln: Selma übernimmt den Transfer deiner bestehenden 3a.
  • Die Selma Crew: Menschen, die dir bei Fragen zur Vorsorge weiterhelfen.

👉 Entdecke die Säule 3a bei Selma oder lade die App herunter und sieh deine persönliche Strategie, kostenlos und unverbindlich.

Häufige Fragen zum Säule 3a Vergleich

Welche Säule 3a ist die beste?

Die beste 3a ist die, die zu deiner Situation passt: tiefe Gesamtkosten, eine Anlagestrategie für deinen Horizont, eine anerkannte Vorsorgestiftung und guter Service. Ein Blick auf eine einzelne Gebühr oder die Rendite des letzten Jahres reicht nicht.

Ist eine 3a mit Wertschriften besser als ein 3a-Konto?

Bei einem langen Anlagehorizont hat eine investierte 3a mehr Renditepotenzial. Dafür schwankt sie. Wer das Geld in wenigen Jahren braucht, fährt mit einer vorsichtigeren Strategie oder einem Konto oft besser.

Wie viele 3a-Konten sind sinnvoll?

Es gibt keine gesetzliche Obergrenze. Mehrere Konten erlauben einen gestaffelten Bezug, was Steuern sparen kann. Viele Fachleute empfehlen zwei bis fünf Konten, je nach Guthaben.

Kann ich meine Säule 3a zu einem anderen Anbieter wechseln?

Ja. Du kannst dein 3a-Guthaben auf eine andere anerkannte Vorsorgestiftung übertragen. Bei Selma übernimmt die Selma Crew den Transfer für dich.

Wie sicher ist mein Geld in der Säule 3a?

Dein Guthaben liegt bei einer anerkannten Vorsorgestiftung auf einem Konto oder Depot unter deinem Namen, nicht beim Anbieter selbst. Frag nach, welche Stiftung und welche Depotbank dahinterstehen.

Weiterführende Artikel

Säule 3a Maximalbetrag 2026 und 2027

Säule 3a gestaffelt beziehen: So sparst du Steuern

Pensionierung planen: Was du zwischen 55 und 65 entscheiden musst

Über den Autor
Niklas von Selma Finance

Mag. Niklas Linser

Niklas Linser ist bei Selma Finance für Marketing und Inhalte rund ums Investieren verantwortlich. Seit über zehn Jahren beschäftigt er sich mit digitalen Finanzlösungen und der Frage, wie Geldanlage für alle einfacher und verständlicher wird. Er hat internationale Wirtschaftswissenschaften studiert und übersetzt bei Selma komplexes Finanzwissen in klare Worte – ob es um ETFs, langfristigen Vermögensaufbau oder Ruhestandsplanung geht. Sein Ziel: Finanzthemen so erklären, dass sie nicht nur verständlich, sondern auch nützlich sind – für alle.

LinkedIn