Skip to main content
Quelle: my image

PK-Geld bezogen – und jetzt? Die besten Anbieter im Vergleich

Niklas von Selma Finance
von: Mag. Niklas Linser10 min Lesezeit

Du hast dein Pensionskassengeld bezogen. Jetzt stellt sich die entscheidende Frage: Bei welchem Anbieter legst du es an? Die Auswahl ist gross. Schweizer Banken, Kantonalbanken, digitale Vermögensverwalter — alle bieten Lösungen für Pensionierte an. Doch hinter ähnlich klingenden Produktnamen verstecken sich grosse Unterschiede: bei Kosten, bei Transparenz, und am Ende beim Ergebnis.

Das unabhängige Schweizer Konsumentenmagazin K-Geld hat diese Frage 2026 stellvertretend für Pensionierte beantwortet. Dafür wurden die führenden Schweizer Anbieter für die Anlage von Pensionskassengeldern direkt verglichen — von den grössten Kantonalbanken über PostFinance und Raiffeisen bis zu den bekanntesten digitalen Vermögensverwaltern. Ein repräsentatives Bild des Schweizer Markts.

Das Ergebnis: Der Unterschied zwischen dem besten und dem schlechtesten Anbieter beträgt bei CHF 500'000 über CHF 16'600 pro Jahr. Über 10 Jahre summiert sich das auf mehr als CHF 166'000 — bei identischem Startkapital und identischer Strategie.Wie wurde verglichen?

Wie wurde verglichen?

K-Geld hat zehn führende Schweizer Anbieter unter identischen Bedingungen getestet:

  • Anlagebetrag: CHF 500'000
  • Risikoprofil: ausgewogen
  • Fokus: Schweizer Anlagen
  • Basis: durchschnittliche Nettorendite der letzten fünf Jahre

Verglichen wurden zwei digitale Vermögensverwalter und acht klassische Banken. Entscheidend war nicht der Produktname — sondern was nach allen Kosten tatsächlich übrig bleibt.

KGeld Artikel über Pensionskassengeld anlegen und Vergleich von Vermögensverwaltern für Pensionierte in der Schweiz
Quelle: Auszug aus K-Geld, Februar 2026: „Den Altersbatzen nicht der erstbesten Bank überlassen“ – mit Anbieter-Vergleich

Das Ergebnis auf einen Blick

K-Geld hat alle Anbieter nach Vermögenszuwachs pro Jahr bei CHF 500'000 gerankt.

  • 🏆 Platz 1 — Selma Finance, Zürich
    Vermögenszuwachs CHF 24'950/Jahr | Nettorendite 4.9 % | Gesamtkosten CHF 3'200/Jahr (0.64 %)
  • 🥈 Platz 2 — Descartes Finance, Zürich
    Vermögenszuwachs CHF 23'500/Jahr | Nettorendite 4.7 % | Gesamtkosten CHF 4'450/Jahr (0.89 %)
  • 🥉 Platz 3 — Basler Kantonalbank, Basel
    Vermögenszuwachs CHF 19'950/Jahr | Nettorendite 3.99 % | Gesamtkosten CHF 8'016/Jahr (1.60 %)
  • Platz 4 — St. Galler Kantonalbank, St. Gallen
    Vermögenszuwachs CHF 17'600/Jahr | Nettorendite 3.52 % | Gesamtkosten CHF 7'850/Jahr (1.57 %)
  • Platz 5 — PostFinance, Bern
    Vermögenszuwachs CHF 15'250/Jahr | Nettorendite 3.05 % | Gesamtkosten CHF 4'613/Jahr (0.92 %)
  • Platz 6 — Waadtländer Kantonalbank, Lausanne
    Vermögenszuwachs CHF 13'750/Jahr | Nettorendite 2.75 % | Gesamtkosten CHF 10'886/Jahr (2.17 %)
  • Platz 7 — Bank Valiant, Bern
    Vermögenszuwachs CHF 12'150/Jahr | Nettorendite 2.43 % | Gesamtkosten CHF 8'423/Jahr (1.68 %)
  • Platz 8 — Migros Bank, Zürich
    Vermögenszuwachs CHF 11'000/Jahr | Nettorendite 2.2 % | Gesamtkosten CHF 6'623/Jahr (1.32 %)
  • Platz 9 — Raiffeisen
    Vermögenszuwachs CHF 11'000/Jahr | Nettorendite 2.2 % | Gesamtkosten CHF 7'256/Jahr (1.45 %)
  • Platz 10 — Zürcher Kantonalbank, Zürich
    Vermögenszuwachs CHF 8'350/Jahr | Nettorendite 1.67 % | Gesamtkosten CHF 7'500/Jahr (1.50 %

UBS und Luzerner Kantonalbank verweigerten laut K-Geld eine Offerte — und sind deshalb nicht im Vergleich enthalten.

Vermögensverwalter Vergleich Schweiz 2026 Tabelle
Quelle: Vergleich 2026: Vermögensverwalter vs Banken Schweiz

Was erklärt den Unterschied?

  • Kosten. Die Gesamtkosten variieren von 0.64 % bis 2.17 % pro Jahr — für weitgehend dieselbe Dienstleistung. Bei CHF 500'000 bedeutet das zwischen CHF 3'200 und CHF 10'886 jährlich. Viele Banken weisen diese Kosten nicht transparent aus. Was in der Pauschale steckt und welche Zusatzkosten anfallen, legten manche Banken laut K-Geld erst auf Nachfrage offen.
  • Produktwahl. Viele Banken setzen auf aktiv verwaltete Produkte — obwohl diese laut einer Studie des VZ Vermögenszentrums kaum besser abschneiden als günstige Indexfonds. Kunden sollten deshalb ausdrücklich auf passiven oder indexnahen Fonds bestehen.
  • Nettorendite entscheidet. Nicht die Bruttorendite zählt — sondern was nach allen Kosten tatsächlich übrig bleibt. Eine jährliche Rendite von 3.99 % wie bei der Basler Kantonalbank würde die CHF 500'000 in fünf Jahren auf rund CHF 607'000 vermehren. Bei der ZKB mit 1.67 % wären es nur rund CHF 543'000.

Vergiss nicht!

Da niemand die Zukunft vorhersagen kann, stützte sich der Vergleich auf die durchschnittliche Rendite der letzten fünf Jahre. So lassen sich die Anbieter rückblickend und unter vergleichbaren Bedingungen gegenüberstellen.

Was heisst das für dich?

"Den Altersbatzen nicht der erstbesten Bank überlassen" so lautet der Titel des K-Geld Vergleichs 2026 — und er trifft es auf den Punkt. Die Wahl des Anbieters für dein PK-Kapital ist keine Nebensache. Sie kann über 10 Jahre einen grossen Unterschied machen.

Nimm dir die Zeit, vergleiche mehrere Anbieter und stell die richtigen Fragen. Die Entscheidung lässt sich später kaum rückgängig machen — aber sie lässt sich gut vorbereiten.

Selma ist ein FINMA-regulierter digitaler Vermögensverwalter, spezialisiert auf die Geldanlage im Ruhestand. Wenn du wissen möchtest ob Selma zu deiner Situation passt, erreichst du uns für ein kostenloses und unverbindliches Gespräch. Jetzt kostenloses Gespräch buchen

Über den Autor
Niklas von Selma Finance

Mag. Niklas Linser

Niklas Linser ist bei Selma Finance für Marketing und Inhalte rund ums Investieren verantwortlich. Seit über zehn Jahren beschäftigt er sich mit digitalen Finanzlösungen und der Frage, wie Geldanlage für alle einfacher und verständlicher wird. Er hat internationale Wirtschaftswissenschaften studiert und übersetzt bei Selma komplexes Finanzwissen in klare Worte – ob es um ETFs, langfristigen Vermögensaufbau oder Ruhestandsplanung geht. Sein Ziel: Finanzthemen so erklären, dass sie nicht nur verständlich, sondern auch nützlich sind – für alle.

LinkedIn